Lissabon: Sieben Hügel mit Blick über Europas Grenzen

Lissabon in Portugal
Die Hauptstadt Lissabons hat viel aufzuwarten um gemütlich eine Woche mit sightseeing zu verbringen – im Hochsommer will das temperaturbedingt gut geplant sein. Aber genau zu dieser Jahreszeit kann die Stadt ab dem späten Nachmittag ihren Charme ausspielen, wenn in den alten Vierteln das Nachtleben beginnt. Wie etwa im Bairro Alto wo junge Künstler ihre shops haben, Restaurants die Straße als Gastgarten einnehmen und gemeinsam mit den Jungen auch viele Alte wohnen.
Für unser Reise war Lissabon der Ausgangs- und Endpunkt, allerdings haben waren am ersten Tag nur unser Mietauto am Flughafen abgholt um direkt die Reise in den Süden anzutreten.
Abgegeben haben wir das Mietuto dann bei der Rückkehr im Stadtzentrum, wo wir im Hotel Botanico abgestiegen waren. Ein Hotel das etwas in die Jahre gekommen aber sehr sauber ist – aber vorallem der herrliche Ausblick in den Zimmern im obersten Stockwerk zeichnet das Hotel aus. Neben dem kleinsten Aufzug in dem wir jemals gefahren sind – in dem man sich zu zweit näher kommen muß und zu dritt wohl keinen Platz findet.
Bei der Ab- oder Anreise sollte man sich nicht nur für die Autobahn entscheiden, sondern auch die Dörfer im Umland erkunden – ruhig verlockende Plätzchen mit Verkaufsständen an den Sträßenränden wo leckeres Obst verkauft wird finden sich hier.

Die Landschaft im Umfeld von Lissabon lohnt eine Fahrt abseits der Autobahn ...

Die Landschaft im Umfeld von Lissabon lohnt eine Fahrt abseits der Autobahn …

Startpunkt in Lissabon war für uns die R. da Prata im Baixa-Chiado – im Stadtplan erkennt man unschwer, daß dieses Viertel nicht natürlich entstand ist sondern mit der orthogonalen Straßenanordnung streng geplant war. Hier waren wir ua. überrascht, wie oft und nicht sonderlich verdeckt man uns in diesem „elegenaten Viertel Lissabons“ Haschich angeboten hatte.
Zu Fuß sind wir in das Bairro Alto gegangen – ähnlich wie in Italien und Spanien findet man auch hier immer wieder feine Stücke aus dem Hause Piaggio:

Piaggio Vespa Super 150 in Lissabon

Piaggio Vespa Super 150 in Lissabon

Während der Nachmittagssonne sind wir mit der Straßenbahnlinie zum Hieronymitenkloster gefahren – vom Praca da Figueira. Wer auf die portugisischen Süßspeisen steht soll dort auf keinen Fall den Besuch des Pastelaria Casa Pastéis de Belém versäumen.

Praca da Figueira in Lissabon

Praca da Figueira in Lissabon

Im Bairro Alto beginnt es abends, die kleinen shops haben hier länger offen und Künstler spielen auf den Straßen. Wenn sich im Hintergrund eine der alten Straßenbahnen den Hügel hinaufquält, dann übertönt das zwar vorübergehend die Musik, es paßt aber wunderbar in die Atmosphäre in der nichts geplant oder streng organisiert wirkt.
Locker auch die Kellner, wenn man hier ein Platz ergattert sind sie alles andere als aufdringlich – selbst in den Restaurants mit bester Lage. Das kann einerseits angenehm sein, weil man in solchen Restaurants sonst oft das Gefühl hat, man ist unmittelbar nach dem Bezahlen schon nicht mehr willkommen, auf der anderen Seite sollte man nicht erwarten, daß großer Durst unmittelbar nach dem Platznehmen gestillt wird …

Bewegtes Die Musikband Draska in Lissabon

Die Musikband Draska in der Altstadt Lissabons

In keinem Portugal-Reiseführer bleibt der Fado unerwähnt, in Lissabon hat man vielerorts die Möglichkeit zu einem Liveauftritt. Das Café Luso ist bekannt wegen der Auftritte von Amália Rodrigues und letztelich ist das Café ein Restaurant mit sehr toller Stimmung, die Bekanntheit des Restaurants spiegelt sich aber auch in der Karte wider.

Fado Musik im Café Luso in Lissabon

Fado Musik im Café Luso in Lissabon

Karte:


Karte erstellt mit dem WordPress OpenStreetMap plugin OSM.

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